Auf See ist alles anders. Seitdem ich als Vertriebsleiter Offshore Steel Structures für Sif arbeite, weiß ich alles darüber. Die Legs, Piles und Pilesleeves, die wir für die Jackets für Förderplattformen und Umspannwerke liefern, müssen sehr strenge Anforderungen erfüllen. Und das ist auch gut so, denn bei der Sicherheit darf es keine Kompromisse geben.

Johan Sverdrup

Im Rahmen des Projekts Johan Sverdrup im norwegischen Teil der Nordsee arbeite ich aktuell an der Genehmigung von Phase 2. Ich spreche mit allen Marktteilnehmern, um mir ein vollständiges Bild von der Nachfrage zu machen, damit wir als Partner darauf reagieren können. Phase 1 wird aktuell abgeschlossen. Diese Phase umfasst vier Bohrplattformen, die zusammen ab 2019 25 % der norwegischen Ölproduktion ausmachen sollen. Betreiber ist Equinor, ehemals Statoil.

Ich bin selbst nicht am Beginn von Phase 1 beteiligt, aber ich habe erfahren, dass wir die Genehmigung vor allem unserer Zuverlässigkeit zu verdanken haben. Sif ist für ausgezeichnete Qualität, Lieferzuverlässigkeit und marktübliche Bedingungen bekannt. Das sind natürlich auch die Punkte, auf die die Yards – die Werften, die auf den Bau von Plattformen spezialisiert sind – achten. Da die Interessen, die im Zusammenhang mit solchen umfangreichen und komplexen Projekten stehen, enorm sind, muss die Planung umso genauer ausfallen; auch die eigene Verantwortung ist äußerst wichtig. Ein scheinbar kleiner Unterschied kann große Auswirkungen auf die gesamte Kette haben. Dieses Wirkungsbewusstsein muss Tag für Tag in der gesamten Organisation herrschen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich einen Beitrag zu diesem außergewöhnlichen Fachgebiet leisten kann. Das gilt nicht nur für Offshore-Öl- und Gasfelder, sondern auch für die gesamte Industrie, die wir mit Jacket-Komponenten beliefern. Dazu zählen zum Beispiel auch Windenergie, Festmachdalben und Sauganker. Sif sieht zahlreiche Chancen, um unser Know-how, unsere Mitarbeiter und unsere Produktionskapazitäten einzusetzen, auch wenn die Bedeutung von Öl und Gas für die globale Wirtschaft abnimmt. Wir sind sowohl von Roermond als auch von unserem strategisch gelegenen Standort auf der Maasvlakte 2 im Rotterdamer Hafen problemlos zu erreichen und bieten zahlreiche Lagermöglichkeiten für Endkunden und Partner. Die Zukunft kann kommen – wir sind bereit!

André Derikx studierte Maschinenbau an der TU Eindhoven (TU/e) und arbeitet seit 2017 als Vertriebsleiter Offshore Steel Structures für Sif. Davor war er Sales Manager in verschiedenen Unternehmen, unter anderem Marel.

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